Vulkanland – Nachhaltigkeit ist machbar

Vulkanland – Nachhaltigkeit ist machbar
Der Verein Soja aus Österreich durfte beim großen Projekt im Vulkanland dabei sein.
Die Modellregion für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft im Vulkanland hat gezeigt, dass nachhaltige Regionalentwicklung praktisch umsetzbar ist und großes Zukunftspotenzial hat, berichtete Prof. Ing. Josef Ober, Bürgermeister von Feldbach und Vulkanlandobmann beim Abschlussforum am 11.03.1026 in Feldbach. In den vergangenen Jahren wurden im Vulkanland konkrete Lösungen entwickelt von ressourcenschonender Landwirtschaft bis zur Förderung der regionalen und saisonalen Ernährung in Ausbildung und Gastronomie.
Und die Ergebnisse zeigen, dass sich ökologische Verbesserungen und wirtschaftlicher Erfolg nicht ausschließen. Durch optimierte Produktionsmethoden, z.B. in der Gewinnung von Tierfutter wie Prof. Dr. Reinhard Puntigam erklärte und stärkere regionale Wertschöpfung kann der ökologische Fußabdruck deutlich reduziert werden, ohne die Produktivität zu verringern.
Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig gerade heute widerstandsfähige Regionen für die Zukunft sind, besonders in den Bereichen Energie und Lebensmittelversorgung. Hier kann das Vulkanland als Vorbild für andere Regionen wirken, das machte Mag. Ernst Vogel vom Klima- und Energiefond deutlich.
Die Umsetzung der österreichischen Eiweißstrategie im Vulkanland stellte dann unser Obmann Dipl. Ing. Karl Fischer vor. Diese umfasst den steigenden Anbau von Sojabohnen, deren Verarbeitung zu Tierfutter und immer mehr auch zu Lebensmitteln. Denn um das große Ziel „Selbstversorgung mit Eiweiß im Vulkanland“ zu erreichen ist die Änderung der Essgewohnheiten hin zu einer pflanzenbetonten Ernährung wichtig.
Ernährungsänderung hin zu mehr Pflanzlichem geht durch den Kopf und durch den Magen, bedeutet keinen Verlust, sondern ermöglicht ganz neue Genüsse. Um das Knowhow für diese Kulinarik mit Zukunft zu vermitteln, gab es im Vulkanland unter der Leitung unseres Vereinsmitglieds Elisabeth Fischer umfangreich Workshops für GastronomInnen, BäuerInnen und SchülerInnen der berufsbildenden Schulen In Feldbach, Mureck und Fehring.
Geradezu bespielhaft für ein Essen mit Zukunft, waren dann die Schmankerln, die Küchenmeister Ferdinand Bauernhofer / Kochschule Löke den Teilnehmern des Abschlussforums servierte, kein Entweder Oder, sondern ein genüssliches Miteinander von neuen und traditionellen Leibspeisen: Brötchen mit Paprika-Tofu-Aufstrich und Edamame-Guacamole, Wraps mit Sojatexturat, Empanadas mit Bärlauch-Dipp, ausgebackener Tofu mit Kartoffelsalat und Preiselbeer-Senf-Mayo, Schweinsbrüstl mit Krautfleckerln und Schoko-Seidentofu-Bananen-Mousse.
Und das ist uns wichtig: Unser besonderer Dank gilt Mag. Martina Lepschi, Projektleiterin Modellregion Bioökonomie & Kreislaufwirtschaft für die gute und inspirierende Zusammenarbeit.
Fotos: Roman Schmidt, Elisabeth Fischer













