SOJA AUS ÖSTERREICH: HEIMISCH SEIT 1875, GARANTIERT GENTECHNIKFREI UND ZU FAST EINEM DRITTEL AUS BIOLOGISCHEM ANBAU.

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Zahlen & Daten

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Die wenigsten wissen, wie bedeutend der Soja-Anbau in Österreich mittlerweile ist. Soja rangiert mit über 67.000 Hektar nach Weizen, Mais und Gerste hierzulande bereits auf Rang vier der offiziellen Flächenstatistik.

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Soja bereits vor Roggen und Raps

Im Zeitraum von 2004 bis 2018 haben sich die Soja-Anbauflächen in Österreich fast vervierfacht. Waren es 2004 noch rund 18.000 ha, sind es heute über 67.000 ha. Damit hat Soja traditionell wichtige Kulturen wie etwa Roggen oder Raps längst hinter sich gelassen. Jene Bundesländer mit den höchsten Soja-Anbauflächen sind das Burgenland, Niederösterreich und Oberösterreich.

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Österreich: Spitzenreiter bei Bio

Besonders erfreulich: Auf fast 20.000 ha, das sind 28 Prozent der Soja-Flächen in Österreich, arbeiten die Landwirte nach Kriterien des biologischen Landbaus. Das ist der höchste Wert in Europa! Im Burgenland und in Niederösterreich macht die Bio-Soja-Anbaufläche mit 44 bzw. 41 Prozent bereits fast die Hälfte aus.

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Österreich ist top bei Lebensmittel-Soja

Weltweit kommt nur rund ein Fünftel der Soja-Ernte als Lebensmittel auf den Markt. Mit 80 Prozent landet der Löwenanteil als Tierfutter im Trog, vor allem in der Schweine- und Geflügelmast. In Österreich dagegen geht die Hälfte der Soja-Ernte direkt in die Lebensmittelproduktion. Wir sind damit europäischer Spitzenreiter bei der Produktion und Verarbeitung von gentechnikfreiem Lebensmittelsoja.

Schon gewusst?
Europäische Soja-Bauern setzen auf österreichisches Saatgut

Ein Viertel des in der EU verwendeten Saatguts stammt von österreichischen Saatgutzüchtern. Selbstverständlich gentechnikfrei.

Nummer 5 in Europa

Mit nur 2 % der EU-Ackerfläche liefert Österreich rund 8 % der EU-Soja-Ernte. Mit jährlich knapp 190.000 Tonnen ist Österreich der fünftgrößte Soja-Produzent Europas. Unser kleines Land trägt somit in Europa wesentlich zur Selbstversorgung mit pflanzlichen Eiweißquellen bei. Bei Soja beträgt diese in der EU nur 5 %. Europa ist daher von Soja-Importen aus Nord- und Südamerika abhängig. Fast die gesamten EU-Importe von Soja stammen aus gentechnisch verändertem Saatgut und werden in der EU als Tierfutter verwendet.

Schon gewusst?
Fleischkonsum ließ Sojaproduktion explodieren

Die weltweite Soja-Produktion ist von 1960 bis 2018 von 17 auf 354 Mio. Tonnen und damit um mehr als das 20-Fache gestiegen! Hauptgrund ist der seit der Nachkriegszeit stark gestiegene Fleischkonsum.

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1 Portion Rindfleisch oder 14 Portionen Tofu

Das Europäische Parlament startete 2018 die Initiative zur Erstellung eines Proteinplanes um den Selbstversorgungsgrad mit pflanzlichem Eiweiß in der EU zu erhöhen. Hilfreich dabei wäre auch, den Anteil von pflanzlichem Eiweiß in der menschlichen Ernährung zu steigern. Die Eiweißumwandlung von Futtermitteln in tierische Lebensmittel ist nämlich wenig effizient. Man stelle sich das einmal vor: Aus jener Menge pflanzlicher Eiweißlieferanten, die nötig ist, um eine Portion Rindfleisch zu erzeugen, könnten aus Soja mindestens 14 Portionen Tofu hergestellt werden!

Schon gewusst?
Österreicher sind Fleischtiger

Laut Österreichischem Ernährungsbericht 2017 essen Frauen und Männer deutlich mehr als die maximal empfohlenen drei Portionen Fleisch und Fleischprodukte pro Woche (300–450 g). Männer kommen sogar auf das Dreifache der Empfehlung (900–1320 g/Woche).

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